VORSTAND SEMODU AG

Begrenzter CO2-Ausstoß betrifft auch Bausektor

Digitalisierung und serielle Fertigung für nachhaltiges Bauen

Von
Frank Talmon l´Armée
Vorstand
der SEMODU AG

Börsen-Zeitung, 16.10.2021

Hitzewellen, Dürren, Starkregen – der neue Weltklimabericht zeichnet kein gutes Bild von der Zukunft und menschliches Handeln ist schuld daran. Um die Temperaturerhöhung zu begrenzen, ist es nötig, den CO2-Ausstoß zu begrenzen. Hier sind verschiedene Sektoren gefragt, darunter auch die Bauindustrie. Immerhin verursachen Gebäude hierzulande 30 % der CO2-Emissionen und zählen damit zu den großen Treibhausgas-Emittenten.

Sollen die globale Erwärmung bekämpft und die Klimaziele erreicht werden, dann muss auch der Immobiliensektor seinen Teil dazu beitragen. Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung in Baden-Württemberg jüngst beschlossen, dass Fotovoltaikanlagen auf Hausdächern zur Pflicht werden sollen. Um jedoch in Zukunft von Grund auf nachhaltiger zu bauen, muss die gesamte Branche seriell fertigen und digitalisiert werden.

Wie schon vor 50 Jahren

Bislang sieht es jedoch auf Baustellen heute häufig noch aus wie vor 50 Jahren mit Eisenbiegern, Arbeitern die Mauern setzen, Betonmischern und Angestellten, die häufig weite Anfahrtswege zurücklegen. Das trifft auch auf den Planungsprozess zu. Alle Gebäude sind quasi ein Prototyp, da jedes Haus neu entworfen, geplant und gebaut wird und dabei üblicherweise immer neue Teams zusammenarbeiten. So geht einerseits viel Zeit verloren und andererseits findet kein Lernprozess statt, da immer wieder bei null angefangen werden muss.

Umbauten wegen Fehlern haben einen Anteil von 30 % an Konstruktionsarbeiten. Diese übliche Vorgehensweise ist damit zeit- und kostenintensiv und verschwendet viel zusätzliches Material und Energie, was den ökologischen Fußabdruck weiter verschlechtert. Zwar werden vereinzelt neue Technologien implementiert, doch von einem grundsätzlichen Wandel kann nicht gesprochen werden.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist das modulare Bauen. Raumzellen schlüsselfertig produzieren und auf der Baustelle verbauen, bedeutet einen hohen Vorfertigungsgrad und ermöglicht so an jedes Vorhaben mit der gleichen Projektmathematik heranzugehen. Das trifft auch auf die einzelnen Module zu. Dem immer gleichen ausgefeilten Prozess folgen, hilft Material zu sparen und gleichzeitig wird höchste Qualität erreicht. Die Einheiten vor Ort nur zu verbauen, spart Zeit, was wiederum Energie und Kosten senkt.

Prinzip „cradle to cradle“

Gleichzeitig erlaubt die modulare Bauweise das Prinzip „cradle to cradle“. Module werden von Beginn an so entworfen, dass die verbauten Materialien einfach zu extrahieren und zu recyceln sind. Dogma eines nachhaltigen Konzepts ist außerdem, möglichst wenig Material zu verwenden und Gebäude zu bauen, die im Laufe der Zeit für verschiedene Zwecke genutzt oder sogar „umgesiedelt“ werden können.

Falls sich beispielsweise die Umgebung und die sozialen Anforderungen ändern, kann man Kindergärten oder Büros einfach an einen neuen Standort verlegen. Teil der Methode ist auch die Verwendung von möglichst viel Holz in der Fertigung. Nicht nur ist Holz für den Bau besonders gut geeignet, da es tragfähig ist und große Zugkräfte aufnehmen kann, es hat zudem sehr gute Wärmedämmeigenschaften und speichert CO2.

Um die Vorteile des modularen Bauens jedoch optimal zu nutzen und möglichst viele nachhaltige Wohnungen zu bauen, braucht es die serielle Fertigung. Ähnlich wie in der regionalen Automobilwirtschaft auch müssen Projekte skaliert werden. In solch groß angelegten Fertigungsstraßen können für noch mehr Präzision und Qualität auch Roboter eingesetzt werden, da sie nicht jedes Mal neu aufgebaut werden müssen und weder Wind noch Wetter ausgesetzt sind. Mit der richtigen Programmierung können Roboter selbständig standardisierte und sich wiederholende Aufgaben erledigen.

Beispielsweise können Maschinen mit wesentlich höherer Präzision Wände in der immer gleichen Farbstärke streichen, wie auch in der Automobilindustrie Autos nicht mehr von Hand lackiert werden. So können in automatisierten Fertigungswerken hohe Stückzahlen unterschiedlichster Module gefertigt und kombiniert werden.

Damit der maximale Nutzen aus der Massenfertigung gezogen werden kann, braucht es jedoch einen

regulatorischen Wandel und eine Harmonisierung der Vorschriften. In den vergangenen Jahren vervierfachten sich die Bauschriften von 5 000 auf 20 000. Laut einer Studie des Bundesinstituts für Bau, Stadt und Raumforschung unterscheiden sich die 16 Landesbauverordnungen sogar so sehr, dass sich selbst die Formulierungen teils stark voneinander unterscheiden. Bei dieser Vereinheitlichung des Baurechts geht es nicht darum, hohe Sicherheitsstandards infrage zu stellen, sondern lediglich darum, dass die gleichen Anforderungen, die in Berlin gelten, auch in Stuttgart oder gar Paris und Brüssel angewendet werden. Für bezahlbare und nachhaltige Häuser müssen Bauherren länderübergreifend seriell bauen. Dafür ist es auch nötig, dass anstatt für jedes Gebäude eine Baugenehmigung beantragen zu müssen, diese für ganze

Serien gelten sollten. Das könnte dadurch unterstützt werden, dass man Systeme standardisiert und einheitliche Branchenstandards einführt. So können verschiedene Module leichter miteinander verbunden werden und Elemente wie Fortsetzung von Seite B6 Schallschutz, Brandschutz oder Elektrik wären besser aufeinander abgestimmt.

Zuletzt braucht es eine durchgehende Digitalisierung. Bereits in der Entwurfsphase müssen verschiedenste Faktoren beachtet werden. Von der Sonneneinstrahlung über Belüftung bis hin zum Energieverbrauch und der Ökobilanz. Digitale Gebäudemodelle können in Zukunft als digitale Kommunikationsplattform, Datenbank für Informationen oder zur Dokumentation von Prozessschritten dienen. Das erleichtert nachhaltiges Planen, Bauen und Bewirtschaften von Gebäuden. Auch sind diese Informationen später für den Rückbau und das Recycling relevant.

„Digitale Gebäude-
modelle können in
Zukunft als digitale
Kommunikationsplattform,
Datenbank
für Informationen oder
zur Dokumentation
von Prozessschritten
dienen.“

Immer weiter optimieren

Zusammen mit entsprechender Software, maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz können diese Prozesse immer weiter optimiert werden. Im Idealfall kann dadurch besonders viel Vielfalt im nachhaltigen Bau geschaffen werden. So könnte Software verschiedenste originelle Gebäude entwerfen, die auf der immer gleichen Projektmathematik basieren, den Bauvorschriften entsprechen und besonders nachhaltig sind.

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SEMODU treibt Wachstum voran und baut Digitalgeschäft aus

Die SEMODU AG hat sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der in Irland neu gegründeten Digitalgesellschaft „WANDWALL plc“ in Höhe von 360.000.000 Aktien beteiligt und treibt somit den Ausbau ihres Geschäftsbereichs „Digital“ maßgeblich voran. Das Technologieunternehmen „WANDWALL plc“ wurde jüngst im Mai dieses Jahres gegründet und entwickelt von Berlin aus nun ein von Grund auf digitalisiertes Gebäudemodul.

Im Zuge einer Kapitalerhöhung hat die SEMODU AG das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 270.000 Euro um 810.000 Euro auf 1.080.000 Euro erhöht. Die Kapitalerhöhung wurde durch Ausgabe von 810.000 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie durchgeführt. Die neuen Aktien wurden ohne Gegenleistung im Verhältnis 1 zu 3 ausgegeben und sind ab dem 1. Januar 2021 gewinnberechtigt. Im Laufe des Herbstes werden weitere Beteiligungsgespräche mit international vernetzten Investoren der Branche stattfinden.

Mit der Beteiligung an der „WANDWALL plc“ möchte die SEMODU AG der digitalen Transformation in der Immobilienbranche weltweit den Weg ebnen. „Wir wollen den Wachstumskurs weiterverfolgen und unsere Expertise rund um die modulare Bauweise mit innovativen digitalen Technologien sowie nachhaltigen Energiekonzepten als Partner und Methodengeber zunächst europaweit in Immobilienprojekten einbringen“, sagt Vorstand Frank Talmon l’Armée.

Dabei zeigt sich die „WANDWALL plc“ als ein besonderes Beispiel kultureller Vielfalt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass die unterschiedlichen kulturellen und beruflichen Hintergründe unserer Mitarbeitenden ein Schlüsselelement für den Erfolg unseres Unternehmens sind. Daher beschränken wir unser Tätigkeitsfeld mittelfristig auch nicht auf Europa, sondern werden auch in Asien und Nordamerika aktiv werden.“

 

Schaffung eines digitalisierten Moduls

„Insbesondere die digitale Transformation im Segment Wohnen bietet enormes Potenzial“, so Talmon l’Armée. Bereits im Jahresverlauf wurde eine Kooperation mit den „Campus Founders“, einer akademischen Innovations- und Bildungseinrichtung in der Region Heilbronn, ins Leben gerufen, um besonders disruptive Innovationen und unkonventionelle Ansätze für digitale Produkte in der Immobilie zu entwickeln. Mit der Beteiligung an der Digitalgesellschaft „WANDWALL plc“ sollen innovative Konzepte für die Integration von künstlicher Intelligenz in ein digitales Modul entwickelt werden. Mittelfristig wird die SEMODU AG dabei etwa 36% der Anteile an der Digitalgesellschaft halten.

 

„Im ersten Schritt geht es um die Entwicklung einer digitalen Wand auf Basis von intelligenter Software und Blockchain Technologie“, sagt Talmon l’Armée. Ziel sei es, sämtliche elektronischen und digitalen Funktionen unter einer Software zu vereinen, so dass einzelne Geräte, Apps und Anwendungen im Alltag überflüssig werden und nur noch durch ein einheitliches System zu steuern sind. „Die digitale Wand soll den Alltag des Kunden erheblich erleichtern und somit über den heute immer noch sehr umständlichen Einsatz von Smart-Home-Technologien deutlich hinaus gehen.“ Zudem wird die gesamte Lösung mit sozialen Profilen vernetzt, so können Räume mithilfe von künstlicher Intelligenz auf den individuellen Nutzer reagieren und ein individuelles Nutzerprofil angelegt werden.

 

Die große Vision ist dabei die Schaffung eines von Grund auf digitalisierten Moduls. Dazu gehört sowohl der technische Grundbaustein, der von außen unsichtbar in die Wände eingearbeitet ist und sämtliche Wohnbereiche und Räume verbindet, als auch modernste Technologien, die sich den individuellen Präferenzen und Restriktionen anpassen und vollumfängliche, dematerialisierte Lösungen bieten.

 

Weitere Informationen finden Sie unter semodu.com/digital und wandwall.com.

 

Über SEMODU

Die SEMODU AG entwickelt auf Basis modernster Softwarelösungen und komplexen mathematischen Systemen qualitativ hochwertige Gebäudemodule sowie neue Methoden für die Steuerung von Gebäuden. Gemeinsam mit Kommunen und Partnern aus Architektur, Gebäudetechnik und Modulfertigung treibt SEMODU damit die Zukunft von Gebäuden und Städten voran – bezahlbar, CO2-neutral und zugleich modern und lebenswert. Mit Standorten in München, Stuttgart, Frankfurt und Berlin ist das Unternehmen um Vorstand Frank Talmon l’Armée bundesweit und international tätig u.a. mit Projekten in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen: www.semodu.de

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WIR GEBEN LEBEN RAUM

Digitale Module auf dem Vormarsch

Wir werden eine ganz neue Form des Wohnens auf den Markt bringen, verspricht der Münchner Bauprojekt-Entwickler SEMODU. Der Schlüssel hierzu ist die Integration digitaler Produkte in die Modulbauweise sowie das Bauen mit diesen vorgefertigten Systemen. Die Kombination aus beidem eröffnet völlig neue Wohnmöglichkeiten, um den Alltag der Bewohner zu erleichtern. 

Ein junges Paar – ein kleiner Streit, wie die Einrichtung der neuen Wohnung aussehen soll: Er will auf der großen Wand einen riesigen Fernsehbildschirm platzieren. Sie will aus der Wand eine große Social-Media-Wall machen, welche die neuesten Posts ihrer Freunde anzeigt. Der Clou: beides geht. Mit einem Schnipp wird die flexible Wohnzimmerwand mal Fernseher, mal Instagram-Kanal, mal Betonwand, mal Backsteinwand. Die Welt der Digitalisierung eröffnet völlig neue Spielräume für die Gestaltung und Nutzung der eigenen vier Wände. Sogar Tische können zu Kochplatten für frischen Kaffee werden. Willkommen im Wohnen der Zukunft!

Noch ist das Paar lediglich im Firmen-Video auf der Website des Projektentwicklers zu sehen. Doch schon bald könnte es tatsächlich in einer deutschen Wohnung so geschehen, wenn es nach den Wünschen von SEMODU und IT-Fachbeirat Friedhelm Schmitt geht: „Digitalisierung setzt sich grundsätzlich immer dort durch, wo sie den Alltag nachhaltig erleichtert. Das SEMODU Alleinstellungsmerkmal ist die nahtlose Integration digitaler Produkte in das modulare Baukonzept – und somit ein entscheidender Vorteil am Markt.“

Die Münchner denken bereits in der Planungsphase die volldigitalisierte Wohnung mit. Die Raummodule werden vorab mit den entsprechenden Leitungen, Rohren, Fenstern und Türen inklusive Wandfarbe und Bodenbelag ausgestattet und vorgefertigt an die Baustelle geliefert. Dort müssen sie nur noch zusammengesetzt werden. Diese Effizienz und Unabhängigkeit von Wind und Wetter spart Zeit und Geld. Die Immobilien-Experten haben erkannt, was sich Mieterinnen und Mieter heutzutage wünschen: bezahlbaren und doch komfortablen Wohnraum. Keine 20 Apps auf dem Handy, um Licht, Fernseher und Heizung zu steuern – sondern eine. Keine vielen teuren Möbel in der Wohnung, die größtenteils für nur eine Funktion herumstehen. Stattdessen: Flexible Möbel, die smart sind. Mal Esstisch, mal Kochfeld, mal stilvolle Backsteinwand, mal Fernseher.

Das schont das Portemonnaie und die Ressourcen, spart Energie, schafft bezahlbaren neuen Wohnraum – „und ist die ganz neue Form des Wohnens“, weiß SEMODU-Vorstand Frank Talmon l‘Armée. Und er kennt sogar Bedürfnisse, bevor es die Mieterinnen und Mieter selbst wissen: „In der Entwicklung unserer digitalen Wohnkonzepte orientieren wir uns nicht nur maßgeblich an den Bedürfnissen unserer Kunden – viel wichtiger: Wir forschen nach den Bedürfnissen, die diesen oft selbst noch unbekannt sind.“ Wer jetzt die Lust auf einen smarten Esstisch verspürt, muss sich allerdings noch etwas gedulden: Derzeit gründet SEMODU eine Tochterfirma und befindet sich mitten in der Patentvorbereitung. Deshalb hüllt sich das Unternehmen und ZIA-Mitglied über weitere Details noch in Schweigen. Allerdings verrät Jochen Dorner, Head of Business Development, dass SEMODU hierzu in ein großes internationales Netzwerk eingebunden ist.

Potenziell lassen sich beinahe alle Gegenstände im Raum digitalisieren, verbinden – und sogar irgendwann vollständig digital ersetzen, sagen die Zukunftsexperten und verweisen hierfür auf ein bereits existierendes eindrucksvolles Beispiel dieses Zukunftstrends: das Smartphone. Das Smartphone hat den Weg bereits vorgezeichnet: Besitzer können mit ihm schreiben, fotografieren, Geld überweisen, in der Dunkelheit leuchten, den Raum messen, einkaufen und vieles mehr. Da ist die ursprüngliche Funktion fast schon zur Nebensache geworden: das Telefonieren.

Auch das Mobiliar könnte diesen Weg gehen. So zum Beispiel der besagte Esstisch oder die Fernsehwand oder der Badezimmer-Spiegel. Wozu brauchen wir noch unzählige Steckdosen, wenn Strom über kabelloses Laden funktioniert? Wozu noch diverse Lampen, wenn das Licht auch auf jeder digitalen Fläche erzeugt werden kann?

Wie gut, wenn der Bauentwickler das Smart Home intelligent von Beginn an plant, die Kabel für die gesamte Elektronik gleich in die Baumodule einplant und den Mieterinnen und Mietern dann am Ende ein Gebäudebetriebssystem überreicht, das alles zentral mit einer einzigen App steuert. Quasi eine Art digitales Rundum-sorglos-Paket, das sämtliche Geräte mit Sprach- oder Gestensteuerung verknüpft.

Das Paar im Video hat so seinen Streit über die Wandgestaltung schnell vergessen und lässt sich mit dem frisch gebrühten Kaffee aufs Sofa fallen. Und falls die Nachbarn die liebevollen Küsse mal nicht mitkriegen sollen: Ein Schnipp genügt, und die bodentiefen Fenster werden undurchsichtig. Irgendwann will man bei aller Technik ja auch mal einfach… abschalten.

SEMODU AG.

Lesen Sie mehr : https://wir-geben-leben-raum.de/blog/digitale-module-auf-dem-vormarsch/


Der Weg zur Elektrorevolution führt über Disruption

Disruptive Energie, das ist es, was die Immobilienbranche braucht, erklärt CEO Frank Talmon l’Armée im Experten-VideoEs braucht einen Immobilienriesen, der voran geht, um die Branche, die sich seit Jahrzehnten kaum weiterentwickelt hat, umzukrempeln. So wie Elon Musk die Automobilbranche auf den Weg der Elektromobilität brachte – so ist ein Vorreiter nötig, der seinen Immobilienbestand elektrifiziert und damit auch in der Immobilienbranche die Elektrorevolution einleitet.

Über SEMODU

Die SEMODU AG entwickelt auf Basis modernster Softwarelösungen und komplexen mathematischen Systemen qualitativ hochwertige Gebäudemodule sowie neue Methoden für die Steuerung von Gebäuden. Gemeinsam mit Kommunen und Partnern aus Architektur, Gebäudetechnik und Modulfertigung treibt SEMODU damit die Zukunft von Gebäuden und Städten voran – bezahlbar, CO2-neutral und zugleich modern und lebenswert. Mit Standorten in München, Stuttgart, Frankfurt und Berlin ist das Unternehmen um Vorstand Frank Talmon l’Armée bundesweit und international tätig u.a. mit Projekten in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen: www.semodu.de

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GETEC und SEMODU verkünden strategische Partnerschaft

Für eine lebenswerte, klimaneutrale Zukunft

München, 22. April 2021

Die GETEC und SEMODU, ein innovatives Start-up für modulare und CO2-neutrale Projektentwicklung, haben eine gemeinsame Gesellschaft zur Umsetzung neuer und wegweisender Energiekonzepte gegründet. Das Erfolgskonzept: Grüne, regenerative Energielösungen auf Basis standardisierter Raummodule für ein langfristig nachhaltiges und ressourcenschonendes Leben und Arbeiten.

Zielsetzung des neuen Joint Venture ist die Umsetzung einer innovativen und klima-neutralen Energieversorgung für die deutschlandweit anstehenden Quartiersentwicklungen und Neubauprojekte der SEMODU sowie weiterer Immobilienentwickler. Durch das Vereinen der jeweiligen Kernkompetenzen wollen die Partner zudem modulare Technikräume entwickeln, die in innovativen Modulbauten zum Einsatz kommen sollen. Mithilfe modernster Speicherlösungen sowie dem „Power-to-heat“ Prinzip – also Wärme aus Stromüberschuss, sollen fossile Brennstoffe langfristig ersetzt und somit der Weg für eine CO2 – freie Wärmewende geebnet werden.

„Auf der Suche nach einem neuen Zuhause muss sich die durchschnittliche Privatperson aus finanziellen Gründen meist zwischen Wohnkomfort und Nachhaltigkeit entscheiden. Diesen Umstand können wir nicht länger akzeptieren, wenn wir dem im-mensen Bedarf an Wohnraum auf der einen Seite und dem Schutz unserer Umwelt auf der anderen Seite gerecht werden wollen. Aus diesem Grund sind wir erfreut in der GETEC einen starken Partner und Branchenspezialisten gefunden zu haben, der nicht nur über die entsprechenden Ressourcen und das Fachwissen verfügt, sondern bereit ist, sich mit uns für eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft einzusetzen“, äußert sich Frank Talmon l’Armée, Vorstand der SEMODU AG zu der neuen Partnerschaft.

„Unser Fokus liegt ganz klar auf der zukunftsfähigen und klimaschonenden Immobilienversorgung. Die Spannungsfelder unser beider Branchen sind eng miteinander verknüpft und wirken sich seit jeher wechselseitig aufeinander aus. Daher ist es essentiell, dass wir branchenübergreifend eine Problemlösung suchen und bereit sind, diese gemeinsam anzugehen. Die Kooperation mit einem jungen, innovativen Unternehmen wie SEMODU ist genau das, was wir hierfür gesucht haben. Wir ergänzen uns perfekt und werden gemeinsam viel bewirken“, so Michael Lowak, Segment CEO Immobilienwirtschaft der GETEC Group.

Das erste gemeinsame Projekt: Ein Quartier für altersgerechtes Wohnen in der Metropolregion Stuttgart mit einem zugeschnittenem Energie- und Mobilitätskonzept, zahlreichen Grünanlagen und unter der Verwendung von Recycling-Beton und hochwertigen Holzfassaden Elementen.

Ein erstes Branding des neuen Joint-Ventures ist bereits in der Entwicklung und wird vermutlich im zweiten Halbjahr auf den Markt gebracht. Die Kooperationspartner sind überzeugt, in den kommenden Jahren zusätzlichen energieeffizienten und klimaneutralen Wohnraum in Größenordnungen zu schaffen.

Die Projektpartner bei der Unterzeichnung der Vereinbarung (Quelle: GETEC, v.li. Jochen Dorner (Leiter Business Development der SEMODU AG), Frank Talmon l’Armée (Vorstand SEMODU AG), Michael Lowak (Segment CEO Immobilienwirtschaft der GETEC), Florian Unger (Leiter Region Nord / West GETEC)

 

Projektskizze des Quartiers „Am grünen Anger“ in Stuttgart (Quelle: SEMODU)

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GETEC ist führender Partner für Industrie und Immobilienwirtschaft für smarte, effiziente und grüne Energielösungen – in Deutschland und darüber hinaus. Unser Versprechen „Wir haben die Energie für mehr“ ist Leitbild für mehr als 1.500 Mitarbeiter, die mit exzellentem Engineering-Know-how, herausragender regulatorischer Kompetenz, großer Handlungsschnelligkeit und ausgewiesener Nachhaltigkeitsexpertise unsere Kunden durch eine immer komplexer werdende Energiewelt navigieren und dabei zugleich konsequent deren Carbon Footprint reduzieren. GETEC ist an über 40 Standorten in elf Ländern aktiv und erwirtschaftete 2019 eine Gesamtleistung von rund 700 Mio. Euro.
Mehr zur GETEC Group finden Sie unter: www.getec-energyservices.com

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Alberto Rivas zum Senior Development Manager ernannt

SEMODU verstärkt sich weiter

Stuttgart, 12. April 2021 – Die SEMODU AG verstärkt sich mit Alberto Rivas (37) als Senior Development Manager. Als gelernter Architekt und Immobilien-Projektentwickler ist Rivas künftig für Wettbewerbe sowie der Akquisition und Planung neuer Projekte zuständig. Neben nationalen Initiativen steht für SEMODU dabei auch im Fokus, internationale Projekte voranzutreiben.

Rivas verfügt über rund 20 Jahre Berufserfahrung und blickt zurück auf verschiedene Stationen bei internationalen Architektur- und Ingenieurbüros, wo er insbesondere die Akquisition, Machbarkeitsstudien und Ausführungspläne verantwortete. Zuvor war er u.a. mehrere Jahre für die ATP Frankfurt Planung GmbH tätig und zuletzt bei den Payel Rahman Architekten.

„Ich freue mich darauf, dieses dynamische, innovative und stark wachsende Unternehmen mit meiner Expertise zu unterstützen und nachhaltige, digitale und modulare Immobilienprojekte aufzusetzen“, sagt Rivas.

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Bianca Bausedat, Head of Corporate Finance

Bianca Nausedat zum Head of Corporate Finance ernannt

Die SEMODU AG hat Bianca Nausedat als Head of Corporate Finance ins Team geholt. Die gelernte Wirtschaftswissenschaftlerin, die sich besonders auf Finance und Entrepreneurship spezialisiert hat, wird in ihrer Funktion für neue Geschäftsfelder und strategische Themen verantwortlich zeichnen. Im Fokus steht dabei zunächst die Finanzierung der Expansion in die Geschäftsfelder digital und modular im Kontext der zunehmend internationalen Ausrichtung. Daneben will SEMODU aber auch strategische Partnerschaften im nationalen und internationalen Umfeld vorantreiben.

„SEMODU ist ein stark wachsendes, innovatives und dynamisches Unternehmen der Immobilienbranche. Den Wohnungsmarkt mit nachhaltigen, modularen Energie- und Digitalisierungskonzepten tiefgreifend zu verändern, ist eine spannende Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, sagt Nausedat.

Nachdem Nausedat ihre berufliche Karriere als Consultant bei PwC in Luxemburg und Ernst & Young im M&A Bereich gestartet hat, war sie für weitere namhafte Unternehmen aus dem Private Equity und Investmentbereich sowohl im In- als auch Ausland tätig.

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Green forest

Mit vereinten Kräften gegen die Klimakrise

Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Da er nicht allein bekämpft werden kann, haben sich bereits über 850 Unterstützer und Unterstützerinnen entschlossen, den im März 2020 gegründeten Verein one for the planet zu fördern. Dazu gehört auch SEMODU, ein Methodengeber für modulares Bauen, für den Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt. Zu den vielen Umweltprojekten der Gruppe gehören auch Baumpflanzaktionen, um deren Kapazität zur Bindung von Kohlenstoff zu nutzen und so dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken.

Auch für SEMODU spielt Holz eine zentrale Rolle – und zwar als Baustoff. Als klimawirksam erweist sich hier einerseits die Einsparung großer Mengen an Beton, dessen Produktion sehr CO2-intensiv ist. Andererseits bindet Holz große Mengen des schädlichen Treibhausgases und dadurch, dass SEMODU die gleiche Menge des eingesetzten Holzes wieder der Aufforstung zuführt, wird außerdem derselbe kohlenstoffbindende Effekt erzielt, der bei Baumpflanzaktionen zum Tragen kommt. Ganz im Sinne dieses nachhaltigen Ansatzes entwickelt SEMODU Konzepte, die sowohl möglichst klimaneutral als auch ressourcenschonend sind.

Mit diesem Ansatz überzeugte SEMODU die Klimaaktivisten. „Wohnraum sowie Ressourcen sind knapp – dieser Herausforderung stellen wir uns mit unseren nachhaltigen Konzepten für die Zukunft, die ressourcenschonende Immobilien schaffen, die sich den Bedürfnissen der Menschen anpassen und mit intelligenten, digitalen Lösungen verbunden werden”, sagt Frank Talmon l’Armée Gründer und Vorstand der SEMODU AG.

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Brandenburger Tor in Berlin

Unsere neuen Standorte

Ein besonderer Standort mit besten Aussichten: Unser Hauptstadtatelier.

Ab sofort finden Sie uns auch in Berlin Am Spreebord 9.

Ein weiteres Modul: Unser neuer Standort Frankfurt.

Seit dem 01.04.2020 finden Sie uns auch in Frankfurt/Mühlheim a.M. in der Lämmerspieler Straße 12.

Wir sind im ab sofort auch im Ländle!

In unserem Standort in Stuttgart/Großbottwar könnt ihr uns seit dem 01.07.2019 besuchen.

Ein breiteres Fundament: Unser neuer Standort in München.

Mitten in der Stadt direkt am Odeonsplatz:
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