Teamzuwachs beim Methodengeber SEMODU

Teamzuwachs beim Methodengeber SEMODU

SEMODU AG verstärkt Kompetenzen mit Head of Investor Relations

Benedict Heidbüchel

(Bild: Semodu)

Stuttgart/Berlin, XX. März 2022 – Die SEMODU AG holt Benedict Heidbüchel (28) als Head of Investor Relations und Director der Schwestergesellschaft WANDWALL PLC ins Team. Der Wirtschaftswissenschaftler verfügt über fundierte Erfahrung in der M&A-Transaktionsberatung und Industriekompetenz in den Bereichen erneuerbare Energien, Transport & Logistik, Automotive, Bahn, Industrieautomatisierung und SaaS.

„Ich freue mich sehr auf meine spannende Aufgabe in einem innovativen Unternehmen, das mit nachhaltigen, zukunftsweisenden Energie- und Digitalkonzepten die Modernisierung der Immobilienbranche vorantreibt“, sagt Heidbüchel, der von der Proventis Partners GmbH zu SEMODU wechselt. Als Investment Banking Associate war er zuständig für Finanzmodelle, Marktforschung und die Durchführung von Transaktionen für Unternehmen aus der Industrie, dem Einzelhandel und dem Gesundheitsweisen. Zuvor war er Senior Consultant bei der PFK Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH, wo er DAX-Konzerne im Gesundheitswesen, der Mobilität und dem Energiesektor im Rahmen von Carve-Outs und Spin-offs begleitete.

Heidbüchel hat einen Master of Laws (LL.M.) in M&A und verfügt über unternehmerische Erfahrung als Start-up-Gründer im Bereich Online-Lösungen. 

Über SEMODU

Die SEMODU AG entwickelt auf Basis modernster Softwarelösungen und komplexen mathematischen Systemen qualitativ hochwertige Gebäudemodule sowie neue Methoden für die Steuerung von Gebäuden. Gemeinsam mit Kommunen und Partnern aus Architektur, Gebäudetechnik, Modulfertigung sowie dem Energiesektor treibt SEMODU damit die Zukunft von Gebäuden und Städten voran – bezahlbar, CO2-neutral und zugleich modern und lebenswert. Mit Standorten in München, Stuttgart, Frankfurt, Berlin und Mannheim ist das Unternehmen um Vorstand Frank Talmon l’Armée bundesweit und international tätig u.a. mit Projekten in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen: www.semodu.de

 

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KOALITION für HOLZBAU

SEMODU AG ist Partner bei der KOALITION für HOLZBAU geworden

Von
Frank Talmon l´Armée
Vorstand
der SEMODU AG

Die Münchner SEMODU AG ist Partner bei der KOALITION für HOLZBAU geworden.
Mit Holz bauen war für uns von Anfang an ein großes Thema. Basierend auf der modularen Bauweise wollen wir unseren Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten – hier geht kein Weg an der Holzbauweise vorbei. Wir kombinieren modernste Technik mit nachwachsenden und leicht recycelbaren Materialien für möglichst klimaneutrale und ressourcenschonende Konzepte. Daher unterstützen wir die Koalition für Holzbau gerne, um die Immobilienwirtschaft in eine umweltverträgliche Zukunft zu begleiten.

 

Lesen Sie mehr : https://www.linkedin.com/posts/koalition-holzbau_semodu-activity-6886960125706289152-Iy1C

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Semodu beruft ESG-Chefin

Franziska Löhr übernimmt zum Jahreswechsel die neu geschaffene Position Head of ESG bei Semodu.

Franziska Löhr

(Bild: Semodu)

In der neu geschaffenen Position verantwortet Löhr ab Januar 2022 die unternehmensweite ESG-Strategie von Semodu und leitet die Projekte im Bereich Sustainability. Um dem immer mehr in den Fokus rückenden Nachhaltigkeitsfeld Auftrieb zu verleihen, will das Unternehmen mit der 32-Jährigen das Dienstleistungsangebot rund um CO2-Neutralität von Immobilien ausbauen. Darüber hinaus soll sie ein Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeitsentwicklung in allen Dimensionen (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) aufbauen.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ausschließlich Konzepte zu entwickeln, die sowohl klimaneutral als auch ressourcenschonend sind. Zugleich sollen unsere Lösungen für die Energieversorgung von Gebäuden weltweit einsetzbar sein. Daher freuen wir uns sehr, Franziska Löhr für unser Unternehmen gewonnen zu haben, die uns mit ihrer Expertise und neuen Impulsen auf diesem Weg weiter voranbringen wird“, sagt Semodu-Vorstand Frank Talmon l’Armée.

Die Nachhaltigkeitsexpertin verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Energieversorgung und Dekarbonisierung. Zuletzt war sie bei MVV Enamic unter anderem für die Projektierung von CO2-neutralen sowie energieeffizienten Erzeugungslösungen im Neubau und Bestand verantwortlich und agierte als Schnittstelle zwischen der Immobilienbranche und nachhaltiger Energiewirtschaft.

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REFIRE im Gespräch mit: Frank Talmon l'Armée, CEO der SEMODU AG

Die größten Herausforderungen der Bauindustrie

Von
Frank Talmon l´Armée
Vorstand
der SEMODU AG

REFIRE: Was ist SEMODU und was machen Sie?

Frank Talmon l’Armée: Wir sind Branchenführer im Bereich des modularen Bauens, aber wir haben eine Reihe von verschiedenen Geschäftsbereichen. Wir konzentrieren uns auf das klassische modulare Bauen und die Projektentwicklung, dann gibt es Nachhaltigkeitsaspekte, die auf ESG-Kriterien beruhen, sowie das Themenspektrum im Bereich der digitalen Transformation. Modulares Bauen ist im Grunde die vorgefertigte Produktion von schlüsselfertigen Zellräumen, die dann auf der Baustelle zusammengebaut werden.

 

Ja, es gibt einen hohen Vorfertigungsgrad, aber das ist der Punkt. Wir beherrschen die Methode bis ins kleinste Detail und behandeln jedes Projekt mehr oder weniger auf der gleichen mathematischen Grundlage. Unabhängig vom Standort des Projekts können wir dasselbe Gebäude als eine Reihe von vordefinierten Modulen errichten. Unser Energiekonzept ist dabei ein entscheidender Faktor. Unser Ziel ist es, Gebäude klimaneutral zu betreiben. Wenn möglich, können wir Gebäude allein mit Strom heizen und kühlen.

Was unterscheidet SEMODU von den anderen Unternehmen?

Das breite Spektrum an Aktivitäten. Ich kenne kein anderes Unternehmen, das eigene Projekte in serieller und modularer Bauweise entwickelt, ein Energieunternehmen besitzt, das klimaneutrale Immobilienlösungen umsetzt, und sich an einem Unternehmen beteiligt, das sich auf die digitale Transformation konzentriert.

Vor welchen Herausforderungen steht die Bauindustrie?

Die größte Herausforderung ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Gerade jüngere Menschen und Familien – auch meine Kollegen in Berlin – haben es schwer, in der Nähe ihres Arbeitsplatzes eine preiswerte Wohnung zu finden. Ein weiterer Knackpunkt ist, mit neuen Technologien Schritt zu halten und diese zu nutzen. Ähnlich wie in der Automobilindustrie brauchen wir auch in der Baubranche einen Vorreiter für die digitale Transformation. Am Anfang steht immer eine Phase der Verweigerung, aber dann springen viele auf den Zug auf, weil sie sich hinter den Vorreitern positionieren müssen.

 

Ich glaube aber nicht, dass der Sektor diesen Wandel allein bewältigen wird. Er braucht Unternehmen, die disruptive Technologien auf den Markt bringen. Ein weiteres Problem ist die Verschwendung von Ressourcen und der hohe Kohlenstoff-Fußabdruck der Branche. Wir brauchen einen grundlegenden Wandel hin zu einer auf Recycling basierenden Cradle-to-Cradle-Wirtschaft. Und nicht zuletzt ist da die Frage der Produktivität, die in anderen Sektoren massiv gesteigert werden konnte – das ist ein großer Unterschied. Es ist nicht so sehr ein Problem der langwierigen Verfahren für neue Baugenehmigungen, aber das spielt auch eine Rolle. Fakt ist: Solange man keine alternativen Produktionsmittel findet, wird es keine Produktivitätssteigerung geben. Die Bauindustrie tut das Gleiche wie vor 50 Jahren – es hat sich nicht viel geändert. Die Baustelle sieht immer noch ähnlich aus, mit denselben Maschinen und Fertigkeiten und mit Menschen, die jeden Tag lange Wege zur Arbeit zurücklegen. Das Gleiche gilt für Planungsprozesse. Wenn ich für jedes Gebäude ein neues Konzept, neue Pläne und neue Baumethoden entwickle, sind neue Teams erforderlich, es wird viel Zeit verschwendet und es gibt keine Lernkurve. Jedes einzelne Gebäude ist praktisch ein Prototyp.

Wie steht Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern da? Hinken wir hinterher?

 

In Deutschland gibt es im Grunde zwei große Probleme. Das eine sind die unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen in den 16 Bundesländern und das andere sind die DIN-Normen, die kaum aktualisiert wurden. Alles, was nicht durch DIN-Richtlinien geregelt ist, lässt sich nur sehr schwer in technischen Fortschritt umsetzen. Wenn wir uns unsere Nachbarn anschauen, dann hat Frankreich viel weniger Vorschriften, und die Niederlande sind wegen ihrer Nähe zum Wasser viel produktiver, auch trotz schwieriger Umstände, weil sie tatsächlich über serielle Modulbauweise nachdenken und Häuser schneller, effizienter und kostengünstiger bauen können.

Was sind die Ideen von SEMODU im Kampf gegen den Klimawandel?

Wir verwenden Holzmodule, wo immer es möglich ist, und unterstützen auch aktiv die Wiederaufforstung. Wir sind in der Lage, Kohlenstoffneutralität oder vielleicht sogar eine positive CO2-Bilanz zu erreichen. Außerdem unterstützen wir die Organisation „1% for the planet“, die sich mit einer Reihe von Projekten gegen den Klimawandel einsetzt. Als nachhaltiges Unternehmen wollen wir ein leuchtendes Beispiel für andere sein, diesen Weg zu gehen. Wir glauben, dass auch die kleinsten Projekte dazu beitragen, unseren Planeten und die gesamte Menschheit zu retten.

 

Sie sagten, der Bausektor sei wie vor 50 Jahren – warum ist der Wandel so langsam?

 

Alle technologischen Fortschritte und Innovationen werden als Bedrohung für die traditionellen Geschäftsabläufe angesehen, obwohl es viele technische Lösungen zur Verbesserung von Prozessen wie Planung, Organisation und sogar Akquisition und Verkauf gegeben hat. Es gibt viele Einzelinitiativen, aber noch nicht genug, um von einer „digitalen Transformation“ sprechen zu können. Wir wollen dazu beitragen, diesen Wandel voranzutreiben, damit Technologien wie das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz zum neuen Stand der Technik werden.

 

Was unternimmt SEMODU, um den Digitalisierungsprozess voranzutreiben?

 

Wir haben kürzlich 360.000.000 Aktien des Unternehmens WANDWALL PLC gekauft, das ein alldigitales Gebäudemodell entwickelt hat, in das Blockchain und KI integriert sind. Das Unternehmen plant für Februar nächsten Jahres einen zweiten Börsengang mit 200.000.000 Aktien, der sich an vermögende Privatpersonen richtet. Diese digitalen Wände sind eine Plattform und gleichzeitig ein neues interaktives Gerät, um alle Funktionen zu vereinheitlichen, die bisher auf eine unüberschaubare Anzahl von verschiedenen Geräten verstreut waren.

 

So können beispielsweise Heizung, Sicherheit und Beleuchtung durch Berührung, Gesten, Sprache oder Apps aktiviert werden. Digitale Wände können sich auch in Tapeten, Kunstausstellungen und Social-Media-Wände verwandeln, die den Fernseher und das Familienfotoalbum ersetzen. Horizontale Flächen können beheizt, magnetisiert und durch Induktion sogar als Kochfeld genutzt werden.

 

Aber das ist noch nicht alles. Einerseits können wir dank künstlicher Intelligenz Dienste wie digitale Assistenz, Übersetzungen, Stimmerkennung und Sicherheitsüberwachung in Anspruch nehmen, andererseits kann maschinelles Lernen Verhalten und Prototypen analysieren und erkennen, um das Wohnen zu einem echten Erlebnis zu machen. Je nach Situation und Stimmung kann die Lösung die Wandfarbe ändern oder Musik abspielen. Ebenso kann KI auch Vorschläge machen, wie YouTube. Wenn ich Abendessen koche, kann ich Rezepttipps erhalten, die auf früheren Mahlzeiten oder einem persönlichen Gesundheitsplan basieren.

 

Blockchain wird in der Regel im Zusammenhang mit Kryptowährungen diskutiert, welchen Nutzen hat sie also in der Baubranche?

 

Was den Markt betrifft, so ist es möglich, Immobilien in Form von Token zu übertragen und zu verkaufen. Aber auch zu Hause wäre es für mich möglich, Dienstleistungen zu verkaufen. Blockchain macht die Transaktionen und die Ausgabe von Token absolut sicher. Man ist also nicht auf gegenseitiges Vertrauen angewiesen. Es geht alles viel schneller ohne den persönlichen Kontakt.

 

Wir arbeiten derzeit an einem White Paper, um ein Raumkonzept für die Umsetzung von Smart Contracts auf Basis von Blockchain zu entwickeln. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn alles online abgewickelt wird oder wenn auch Außenstehende Zugang haben. Blockchain beschleunigt Prozesse und sichert Abläufe ab, ohne dass Zuverlässigkeit und Transparenz verloren gehen.

 

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VORSTAND SEMODU AG

Begrenzter CO2-Ausstoß betrifft auch Bausektor

Digitalisierung und serielle Fertigung für nachhaltiges Bauen

Von
Frank Talmon l´Armée
Vorstand
der SEMODU AG

Börsen-Zeitung, 16.10.2021

Hitzewellen, Dürren, Starkregen – der neue Weltklimabericht zeichnet kein gutes Bild von der Zukunft und menschliches Handeln ist schuld daran. Um die Temperaturerhöhung zu begrenzen, ist es nötig, den CO2-Ausstoß zu begrenzen. Hier sind verschiedene Sektoren gefragt, darunter auch die Bauindustrie. Immerhin verursachen Gebäude hierzulande 30 % der CO2-Emissionen und zählen damit zu den großen Treibhausgas-Emittenten.

Sollen die globale Erwärmung bekämpft und die Klimaziele erreicht werden, dann muss auch der Immobiliensektor seinen Teil dazu beitragen. Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung in Baden-Württemberg jüngst beschlossen, dass Fotovoltaikanlagen auf Hausdächern zur Pflicht werden sollen. Um jedoch in Zukunft von Grund auf nachhaltiger zu bauen, muss die gesamte Branche seriell fertigen und digitalisiert werden.

Wie schon vor 50 Jahren

Bislang sieht es jedoch auf Baustellen heute häufig noch aus wie vor 50 Jahren mit Eisenbiegern, Arbeitern die Mauern setzen, Betonmischern und Angestellten, die häufig weite Anfahrtswege zurücklegen. Das trifft auch auf den Planungsprozess zu. Alle Gebäude sind quasi ein Prototyp, da jedes Haus neu entworfen, geplant und gebaut wird und dabei üblicherweise immer neue Teams zusammenarbeiten. So geht einerseits viel Zeit verloren und andererseits findet kein Lernprozess statt, da immer wieder bei null angefangen werden muss.

Umbauten wegen Fehlern haben einen Anteil von 30 % an Konstruktionsarbeiten. Diese übliche Vorgehensweise ist damit zeit- und kostenintensiv und verschwendet viel zusätzliches Material und Energie, was den ökologischen Fußabdruck weiter verschlechtert. Zwar werden vereinzelt neue Technologien implementiert, doch von einem grundsätzlichen Wandel kann nicht gesprochen werden.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist das modulare Bauen. Raumzellen schlüsselfertig produzieren und auf der Baustelle verbauen, bedeutet einen hohen Vorfertigungsgrad und ermöglicht so an jedes Vorhaben mit der gleichen Projektmathematik heranzugehen. Das trifft auch auf die einzelnen Module zu. Dem immer gleichen ausgefeilten Prozess folgen, hilft Material zu sparen und gleichzeitig wird höchste Qualität erreicht. Die Einheiten vor Ort nur zu verbauen, spart Zeit, was wiederum Energie und Kosten senkt.

Prinzip „cradle to cradle“

Gleichzeitig erlaubt die modulare Bauweise das Prinzip „cradle to cradle“. Module werden von Beginn an so entworfen, dass die verbauten Materialien einfach zu extrahieren und zu recyceln sind. Dogma eines nachhaltigen Konzepts ist außerdem, möglichst wenig Material zu verwenden und Gebäude zu bauen, die im Laufe der Zeit für verschiedene Zwecke genutzt oder sogar „umgesiedelt“ werden können.

Falls sich beispielsweise die Umgebung und die sozialen Anforderungen ändern, kann man Kindergärten oder Büros einfach an einen neuen Standort verlegen. Teil der Methode ist auch die Verwendung von möglichst viel Holz in der Fertigung. Nicht nur ist Holz für den Bau besonders gut geeignet, da es tragfähig ist und große Zugkräfte aufnehmen kann, es hat zudem sehr gute Wärmedämmeigenschaften und speichert CO2.

Um die Vorteile des modularen Bauens jedoch optimal zu nutzen und möglichst viele nachhaltige Wohnungen zu bauen, braucht es die serielle Fertigung. Ähnlich wie in der regionalen Automobilwirtschaft auch müssen Projekte skaliert werden. In solch groß angelegten Fertigungsstraßen können für noch mehr Präzision und Qualität auch Roboter eingesetzt werden, da sie nicht jedes Mal neu aufgebaut werden müssen und weder Wind noch Wetter ausgesetzt sind. Mit der richtigen Programmierung können Roboter selbständig standardisierte und sich wiederholende Aufgaben erledigen.

Beispielsweise können Maschinen mit wesentlich höherer Präzision Wände in der immer gleichen Farbstärke streichen, wie auch in der Automobilindustrie Autos nicht mehr von Hand lackiert werden. So können in automatisierten Fertigungswerken hohe Stückzahlen unterschiedlichster Module gefertigt und kombiniert werden.

Damit der maximale Nutzen aus der Massenfertigung gezogen werden kann, braucht es jedoch einen

regulatorischen Wandel und eine Harmonisierung der Vorschriften. In den vergangenen Jahren vervierfachten sich die Bauschriften von 5 000 auf 20 000. Laut einer Studie des Bundesinstituts für Bau, Stadt und Raumforschung unterscheiden sich die 16 Landesbauverordnungen sogar so sehr, dass sich selbst die Formulierungen teils stark voneinander unterscheiden. Bei dieser Vereinheitlichung des Baurechts geht es nicht darum, hohe Sicherheitsstandards infrage zu stellen, sondern lediglich darum, dass die gleichen Anforderungen, die in Berlin gelten, auch in Stuttgart oder gar Paris und Brüssel angewendet werden. Für bezahlbare und nachhaltige Häuser müssen Bauherren länderübergreifend seriell bauen. Dafür ist es auch nötig, dass anstatt für jedes Gebäude eine Baugenehmigung beantragen zu müssen, diese für ganze

Serien gelten sollten. Das könnte dadurch unterstützt werden, dass man Systeme standardisiert und einheitliche Branchenstandards einführt. So können verschiedene Module leichter miteinander verbunden werden und Elemente wie Fortsetzung von Seite B6 Schallschutz, Brandschutz oder Elektrik wären besser aufeinander abgestimmt.

Zuletzt braucht es eine durchgehende Digitalisierung. Bereits in der Entwurfsphase müssen verschiedenste Faktoren beachtet werden. Von der Sonneneinstrahlung über Belüftung bis hin zum Energieverbrauch und der Ökobilanz. Digitale Gebäudemodelle können in Zukunft als digitale Kommunikationsplattform, Datenbank für Informationen oder zur Dokumentation von Prozessschritten dienen. Das erleichtert nachhaltiges Planen, Bauen und Bewirtschaften von Gebäuden. Auch sind diese Informationen später für den Rückbau und das Recycling relevant.

„Digitale Gebäude-
modelle können in
Zukunft als digitale
Kommunikationsplattform,
Datenbank
für Informationen oder
zur Dokumentation
von Prozessschritten
dienen.“

Immer weiter optimieren

Zusammen mit entsprechender Software, maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz können diese Prozesse immer weiter optimiert werden. Im Idealfall kann dadurch besonders viel Vielfalt im nachhaltigen Bau geschaffen werden. So könnte Software verschiedenste originelle Gebäude entwerfen, die auf der immer gleichen Projektmathematik basieren, den Bauvorschriften entsprechen und besonders nachhaltig sind.

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SEMODU treibt Wachstum voran und baut Digitalgeschäft aus

Die SEMODU AG hat sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der in Irland neu gegründeten Digitalgesellschaft „WANDWALL plc“ in Höhe von 360.000.000 Aktien beteiligt und treibt somit den Ausbau ihres Geschäftsbereichs „Digital“ maßgeblich voran. Das Technologieunternehmen „WANDWALL plc“ wurde jüngst im Mai dieses Jahres gegründet und entwickelt von Berlin aus nun ein von Grund auf digitalisiertes Gebäudemodul.

Im Zuge einer Kapitalerhöhung hat die SEMODU AG das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 270.000 Euro um 810.000 Euro auf 1.080.000 Euro erhöht. Die Kapitalerhöhung wurde durch Ausgabe von 810.000 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie durchgeführt. Die neuen Aktien wurden ohne Gegenleistung im Verhältnis 1 zu 3 ausgegeben und sind ab dem 1. Januar 2021 gewinnberechtigt. Im Laufe des Herbstes werden weitere Beteiligungsgespräche mit international vernetzten Investoren der Branche stattfinden.

Mit der Beteiligung an der „WANDWALL plc“ möchte die SEMODU AG der digitalen Transformation in der Immobilienbranche weltweit den Weg ebnen. „Wir wollen den Wachstumskurs weiterverfolgen und unsere Expertise rund um die modulare Bauweise mit innovativen digitalen Technologien sowie nachhaltigen Energiekonzepten als Partner und Methodengeber zunächst europaweit in Immobilienprojekten einbringen“, sagt Vorstand Frank Talmon l’Armée.

Dabei zeigt sich die „WANDWALL plc“ als ein besonderes Beispiel kultureller Vielfalt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass die unterschiedlichen kulturellen und beruflichen Hintergründe unserer Mitarbeitenden ein Schlüsselelement für den Erfolg unseres Unternehmens sind. Daher beschränken wir unser Tätigkeitsfeld mittelfristig auch nicht auf Europa, sondern werden auch in Asien und Nordamerika aktiv werden.“

 

Schaffung eines digitalisierten Moduls

„Insbesondere die digitale Transformation im Segment Wohnen bietet enormes Potenzial“, so Talmon l’Armée. Bereits im Jahresverlauf wurde eine Kooperation mit den „Campus Founders“, einer akademischen Innovations- und Bildungseinrichtung in der Region Heilbronn, ins Leben gerufen, um besonders disruptive Innovationen und unkonventionelle Ansätze für digitale Produkte in der Immobilie zu entwickeln. Mit der Beteiligung an der Digitalgesellschaft „WANDWALL plc“ sollen innovative Konzepte für die Integration von künstlicher Intelligenz in ein digitales Modul entwickelt werden. Mittelfristig wird die SEMODU AG dabei etwa 36% der Anteile an der Digitalgesellschaft halten.

 

„Im ersten Schritt geht es um die Entwicklung einer digitalen Wand auf Basis von intelligenter Software und Blockchain Technologie“, sagt Talmon l’Armée. Ziel sei es, sämtliche elektronischen und digitalen Funktionen unter einer Software zu vereinen, so dass einzelne Geräte, Apps und Anwendungen im Alltag überflüssig werden und nur noch durch ein einheitliches System zu steuern sind. „Die digitale Wand soll den Alltag des Kunden erheblich erleichtern und somit über den heute immer noch sehr umständlichen Einsatz von Smart-Home-Technologien deutlich hinaus gehen.“ Zudem wird die gesamte Lösung mit sozialen Profilen vernetzt, so können Räume mithilfe von künstlicher Intelligenz auf den individuellen Nutzer reagieren und ein individuelles Nutzerprofil angelegt werden.

 

Die große Vision ist dabei die Schaffung eines von Grund auf digitalisierten Moduls. Dazu gehört sowohl der technische Grundbaustein, der von außen unsichtbar in die Wände eingearbeitet ist und sämtliche Wohnbereiche und Räume verbindet, als auch modernste Technologien, die sich den individuellen Präferenzen und Restriktionen anpassen und vollumfängliche, dematerialisierte Lösungen bieten.

 

Weitere Informationen finden Sie unter semodu.com/digital und wandwall.com.

 

Über SEMODU

Die SEMODU AG entwickelt auf Basis modernster Softwarelösungen und komplexen mathematischen Systemen qualitativ hochwertige Gebäudemodule sowie neue Methoden für die Steuerung von Gebäuden. Gemeinsam mit Kommunen und Partnern aus Architektur, Gebäudetechnik und Modulfertigung treibt SEMODU damit die Zukunft von Gebäuden und Städten voran – bezahlbar, CO2-neutral und zugleich modern und lebenswert. Mit Standorten in München, Stuttgart, Frankfurt und Berlin ist das Unternehmen um Vorstand Frank Talmon l’Armée bundesweit und international tätig u.a. mit Projekten in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen: www.semodu.de

Alale-Sarshar-Fard, ECHOLOT Editor

Redakteurin

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Nachhaltige Wohnimmobilien

Nachhaltige Wohnimmobilien: Wo liegen die Herausforderungen?

Unser Head of Business Development Jochen Dorner im Expertenkommentar über nachhaltige Wohnimmobilien:

 

Tatsächlich sind die Bestände dabei die größere Herausforderung im Vergleich zu Neubauten, da in diesen in der Regel modernste Technik verbaut ist, welche zumindest in die Richtung von CO2-Neutralität geht oder diese im Idealfall schon ermöglicht. Moderne Haustechniken und die Nutzung regenerativer Energien lassen die Neubauten deutlich effizienter arbeiten als bereits bestehende Gebäude. Im Gegensatz dazu findet sich im Bestand veraltete Technik wieder, welche erst ausgebaut oder ersetzt werden muss, um dem Ziel der CO2-Neutralität gerecht zu werde. Das ist insofern schwierig, dass hier hohe Investitionen nötig sind, die von Investoren im Regelfall auf die Mieter übertragen werden. Es bedarf also einer Lösung, welche die Miete der Mieter nicht unnötig in die Höhe treibt, um weiterhin bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen zu können. Denn schon heute liegen die Mietskosten im Grenzbereich des möglichen und können nicht in diesem Maße weiter steigen. Es müssen also Lösungen gefunden und Anreize geschaffen werden, bei denen die Kosten von Investitionen zur Modernisierung nicht komplett auf den Mieter übertragen werden.


Logo ZIA Immobilienwirtschaft

WIR GEBEN LEBEN RAUM

Digitale Module auf dem Vormarsch

Wir werden eine ganz neue Form des Wohnens auf den Markt bringen, verspricht der Münchner Bauprojekt-Entwickler SEMODU. Der Schlüssel hierzu ist die Integration digitaler Produkte in die Modulbauweise sowie das Bauen mit diesen vorgefertigten Systemen. Die Kombination aus beidem eröffnet völlig neue Wohnmöglichkeiten, um den Alltag der Bewohner zu erleichtern. 

Ein junges Paar – ein kleiner Streit, wie die Einrichtung der neuen Wohnung aussehen soll: Er will auf der großen Wand einen riesigen Fernsehbildschirm platzieren. Sie will aus der Wand eine große Social-Media-Wall machen, welche die neuesten Posts ihrer Freunde anzeigt. Der Clou: beides geht. Mit einem Schnipp wird die flexible Wohnzimmerwand mal Fernseher, mal Instagram-Kanal, mal Betonwand, mal Backsteinwand. Die Welt der Digitalisierung eröffnet völlig neue Spielräume für die Gestaltung und Nutzung der eigenen vier Wände. Sogar Tische können zu Kochplatten für frischen Kaffee werden. Willkommen im Wohnen der Zukunft!

Noch ist das Paar lediglich im Firmen-Video auf der Website des Projektentwicklers zu sehen. Doch schon bald könnte es tatsächlich in einer deutschen Wohnung so geschehen, wenn es nach den Wünschen von SEMODU und IT-Fachbeirat Friedhelm Schmitt geht: „Digitalisierung setzt sich grundsätzlich immer dort durch, wo sie den Alltag nachhaltig erleichtert. Das SEMODU Alleinstellungsmerkmal ist die nahtlose Integration digitaler Produkte in das modulare Baukonzept – und somit ein entscheidender Vorteil am Markt.“

Die Münchner denken bereits in der Planungsphase die volldigitalisierte Wohnung mit. Die Raummodule werden vorab mit den entsprechenden Leitungen, Rohren, Fenstern und Türen inklusive Wandfarbe und Bodenbelag ausgestattet und vorgefertigt an die Baustelle geliefert. Dort müssen sie nur noch zusammengesetzt werden. Diese Effizienz und Unabhängigkeit von Wind und Wetter spart Zeit und Geld. Die Immobilien-Experten haben erkannt, was sich Mieterinnen und Mieter heutzutage wünschen: bezahlbaren und doch komfortablen Wohnraum. Keine 20 Apps auf dem Handy, um Licht, Fernseher und Heizung zu steuern – sondern eine. Keine vielen teuren Möbel in der Wohnung, die größtenteils für nur eine Funktion herumstehen. Stattdessen: Flexible Möbel, die smart sind. Mal Esstisch, mal Kochfeld, mal stilvolle Backsteinwand, mal Fernseher.

Das schont das Portemonnaie und die Ressourcen, spart Energie, schafft bezahlbaren neuen Wohnraum – „und ist die ganz neue Form des Wohnens“, weiß SEMODU-Vorstand Frank Talmon l‘Armée. Und er kennt sogar Bedürfnisse, bevor es die Mieterinnen und Mieter selbst wissen: „In der Entwicklung unserer digitalen Wohnkonzepte orientieren wir uns nicht nur maßgeblich an den Bedürfnissen unserer Kunden – viel wichtiger: Wir forschen nach den Bedürfnissen, die diesen oft selbst noch unbekannt sind.“ Wer jetzt die Lust auf einen smarten Esstisch verspürt, muss sich allerdings noch etwas gedulden: Derzeit gründet SEMODU eine Tochterfirma und befindet sich mitten in der Patentvorbereitung. Deshalb hüllt sich das Unternehmen und ZIA-Mitglied über weitere Details noch in Schweigen. Allerdings verrät Jochen Dorner, Head of Business Development, dass SEMODU hierzu in ein großes internationales Netzwerk eingebunden ist.

Potenziell lassen sich beinahe alle Gegenstände im Raum digitalisieren, verbinden – und sogar irgendwann vollständig digital ersetzen, sagen die Zukunftsexperten und verweisen hierfür auf ein bereits existierendes eindrucksvolles Beispiel dieses Zukunftstrends: das Smartphone. Das Smartphone hat den Weg bereits vorgezeichnet: Besitzer können mit ihm schreiben, fotografieren, Geld überweisen, in der Dunkelheit leuchten, den Raum messen, einkaufen und vieles mehr. Da ist die ursprüngliche Funktion fast schon zur Nebensache geworden: das Telefonieren.

Auch das Mobiliar könnte diesen Weg gehen. So zum Beispiel der besagte Esstisch oder die Fernsehwand oder der Badezimmer-Spiegel. Wozu brauchen wir noch unzählige Steckdosen, wenn Strom über kabelloses Laden funktioniert? Wozu noch diverse Lampen, wenn das Licht auch auf jeder digitalen Fläche erzeugt werden kann?

Wie gut, wenn der Bauentwickler das Smart Home intelligent von Beginn an plant, die Kabel für die gesamte Elektronik gleich in die Baumodule einplant und den Mieterinnen und Mietern dann am Ende ein Gebäudebetriebssystem überreicht, das alles zentral mit einer einzigen App steuert. Quasi eine Art digitales Rundum-sorglos-Paket, das sämtliche Geräte mit Sprach- oder Gestensteuerung verknüpft.

Das Paar im Video hat so seinen Streit über die Wandgestaltung schnell vergessen und lässt sich mit dem frisch gebrühten Kaffee aufs Sofa fallen. Und falls die Nachbarn die liebevollen Küsse mal nicht mitkriegen sollen: Ein Schnipp genügt, und die bodentiefen Fenster werden undurchsichtig. Irgendwann will man bei aller Technik ja auch mal einfach… abschalten.

SEMODU AG.

Lesen Sie mehr : https://wir-geben-leben-raum.de/blog/digitale-module-auf-dem-vormarsch/


Der Weg zur Elektrorevolution führt über Disruption

Disruptive Energie, das ist es, was die Immobilienbranche braucht, erklärt CEO Frank Talmon l’Armée im Experten-VideoEs braucht einen Immobilienriesen, der voran geht, um die Branche, die sich seit Jahrzehnten kaum weiterentwickelt hat, umzukrempeln. So wie Elon Musk die Automobilbranche auf den Weg der Elektromobilität brachte – so ist ein Vorreiter nötig, der seinen Immobilienbestand elektrifiziert und damit auch in der Immobilienbranche die Elektrorevolution einleitet.

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GETEC und SEMODU verkünden strategische Partnerschaft

Für eine lebenswerte, klimaneutrale Zukunft

München, 22. April 2021

Die GETEC und SEMODU, ein innovatives Start-up für modulare und CO2-neutrale Projektentwicklung, haben eine gemeinsame Gesellschaft zur Umsetzung neuer und wegweisender Energiekonzepte gegründet. Das Erfolgskonzept: Grüne, regenerative Energielösungen auf Basis standardisierter Raummodule für ein langfristig nachhaltiges und ressourcenschonendes Leben und Arbeiten.

Zielsetzung des neuen Joint Venture ist die Umsetzung einer innovativen und klima-neutralen Energieversorgung für die deutschlandweit anstehenden Quartiersentwicklungen und Neubauprojekte der SEMODU sowie weiterer Immobilienentwickler. Durch das Vereinen der jeweiligen Kernkompetenzen wollen die Partner zudem modulare Technikräume entwickeln, die in innovativen Modulbauten zum Einsatz kommen sollen. Mithilfe modernster Speicherlösungen sowie dem „Power-to-heat“ Prinzip – also Wärme aus Stromüberschuss, sollen fossile Brennstoffe langfristig ersetzt und somit der Weg für eine CO2 – freie Wärmewende geebnet werden.

„Auf der Suche nach einem neuen Zuhause muss sich die durchschnittliche Privatperson aus finanziellen Gründen meist zwischen Wohnkomfort und Nachhaltigkeit entscheiden. Diesen Umstand können wir nicht länger akzeptieren, wenn wir dem im-mensen Bedarf an Wohnraum auf der einen Seite und dem Schutz unserer Umwelt auf der anderen Seite gerecht werden wollen. Aus diesem Grund sind wir erfreut in der GETEC einen starken Partner und Branchenspezialisten gefunden zu haben, der nicht nur über die entsprechenden Ressourcen und das Fachwissen verfügt, sondern bereit ist, sich mit uns für eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft einzusetzen“, äußert sich Frank Talmon l’Armée, Vorstand der SEMODU AG zu der neuen Partnerschaft.

„Unser Fokus liegt ganz klar auf der zukunftsfähigen und klimaschonenden Immobilienversorgung. Die Spannungsfelder unser beider Branchen sind eng miteinander verknüpft und wirken sich seit jeher wechselseitig aufeinander aus. Daher ist es essentiell, dass wir branchenübergreifend eine Problemlösung suchen und bereit sind, diese gemeinsam anzugehen. Die Kooperation mit einem jungen, innovativen Unternehmen wie SEMODU ist genau das, was wir hierfür gesucht haben. Wir ergänzen uns perfekt und werden gemeinsam viel bewirken“, so Michael Lowak, Segment CEO Immobilienwirtschaft der GETEC Group.

Das erste gemeinsame Projekt: Ein Quartier für altersgerechtes Wohnen in der Metropolregion Stuttgart mit einem zugeschnittenem Energie- und Mobilitätskonzept, zahlreichen Grünanlagen und unter der Verwendung von Recycling-Beton und hochwertigen Holzfassaden Elementen.

Ein erstes Branding des neuen Joint-Ventures ist bereits in der Entwicklung und wird vermutlich im zweiten Halbjahr auf den Markt gebracht. Die Kooperationspartner sind überzeugt, in den kommenden Jahren zusätzlichen energieeffizienten und klimaneutralen Wohnraum in Größenordnungen zu schaffen.

Die Projektpartner bei der Unterzeichnung der Vereinbarung (Quelle: GETEC, v.li. Jochen Dorner (Leiter Business Development der SEMODU AG), Frank Talmon l’Armée (Vorstand SEMODU AG), Michael Lowak (Segment CEO Immobilienwirtschaft der GETEC), Florian Unger (Leiter Region Nord / West GETEC)

 

Projektskizze des Quartiers „Am grünen Anger“ in Stuttgart (Quelle: SEMODU)

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Über GETEC

GETEC ist führender Partner für Industrie und Immobilienwirtschaft für smarte, effiziente und grüne Energielösungen – in Deutschland und darüber hinaus. Unser Versprechen „Wir haben die Energie für mehr“ ist Leitbild für mehr als 1.500 Mitarbeiter, die mit exzellentem Engineering-Know-how, herausragender regulatorischer Kompetenz, großer Handlungsschnelligkeit und ausgewiesener Nachhaltigkeitsexpertise unsere Kunden durch eine immer komplexer werdende Energiewelt navigieren und dabei zugleich konsequent deren Carbon Footprint reduzieren. GETEC ist an über 40 Standorten in elf Ländern aktiv und erwirtschaftete 2019 eine Gesamtleistung von rund 700 Mio. Euro.
Mehr zur GETEC Group finden Sie unter: www.getec-energyservices.com

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