Sustainable

So schonen wir Ressourcen und schaffen einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft

Konzept: Einen nachhaltigen Beitrag leisten

Wir haben uns entschieden, Konzepte zu entwickeln, die sowohl möglichst klimaneutral als auch ressourcenschonend sind. Zudem ist es uns wichtig, dass unsere Lösungen für Entwicklung und Energieversorgung bei Immobilien weltweit einsetzbar sind. Mit unseren Überlegungen zur Serienfertigung wollen wir somit auch Vorbild sein, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Ressourcenschonung auf der einen Seite und großem Bedarf auf der anderen Seite geeignete Lösungen für die Gebäude der Zukunft zu finden. Das treibt uns an, die besten Konzepte zu realisieren und gleichzeitig modernste Technik im Gebäude und in der Produktion einzusetzen. Die von uns entwickelten Gebäudemodule führen zu kürzesten Errichtungszeiten und erreichen dennoch höchste Qualitätsstandards. Dabei achten wir in der Gestaltung unserer Produktlinien genau auf die spätere Nutzung.

Gleichzeitig entwickeln wir Produkte, die sich an ganz unterschiedliche Zielgruppen richten, um möglichst rasch Wohnraum für Menschen jeder Altersgruppe schaffen zu können. Im Rahmen unserer Entwicklung werden wir, auf der gleichen Grundüberlegung basierend, Module für höchste Ansprüche und Individualität auf den Markt bringen.

Der Kern unseres Handels bewegt sich immer an der Fragestellung entlang, möglichst nur Materialien einzusetzen, die nachwachsend und leicht zu recyclen sind.

Darum lieben wir Holz als Baustoff.

Die Erderwärmung hat längst eingesetzt und wird sich auch bei optimalen weltweiten Anstrengungen in Bezug auf Klimaschutz in den nächsten 200 Jahren allenfalls verlangsamen oder stoppen lassen. Eine Umkehr halten nahezu alle führenden Wissenschaftler für ausgeschlossen. Es wird wärmer werden, weltweit, besonders aber in den gemäßigten und polaren Regionen, ob dies nun „nur“ zwei oder gleich vier Grad pro Jahr sind, darüber streitet sich die Wissenschaft noch. Irgendwo dazwischen wird der Anstieg in den nächsten Jahrzehnten liegen. Gehen wir davon aus, dass im Jahr 2050 die Temperaturen in unseren Breiten um zwei Grad höher liegen, als im langjährigen Mittel der Periode von 1981-2010, dann befinden wir uns in einer ganz anderen Klimaregion. Und Veränderungen spüren wir ja schon heute. So liegen die Temperaturen bereits jetzt in vielen Regionen um 1 bis 2 Grad über den Werten vor der Industrialisierung.

WE ARE MODULAR
Durchschnittstemperatur in Berlin, DE 2010-2020

Quelle: Weather by CustomWeather, © 2020

Was bedeutet aber ein Anstieg von zwei Grad? An einem einfachen Vergleich kann dies verdeutlicht werden. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin entsprach 2014 ca. 52 Grad Farenheit. Zählt man zwei Grad dazu liegt man in einer Klimaregion, die ungefähr der Klimazone von Bordeaux in Frankreich entspricht.

Rang Die 10 wärmsten Jahre 1880-2019

Quelle: NOAA, 2020

Highlights:

  • Im Jahr 2019 lag die Durchschnittstemperatur über der globalen Land- und Meeresoberfläche 1,71°F (0,95°C) über dem Durchschnitt des zwanzigsten Jahrhunderts von 57,0°F (13,9°C) und war damit das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.
  • Die globale Jahrestemperatur hat seit 1880 mit einer durchschnittlichen Rate von 0,13°F (0,07°C) pro Jahrzehnt und seit 1981 mit mehr als der doppelten Rate (+0,18°C / +0,32°F) zugenommen.
  • Von 1900 bis 1980 wurde im Durchschnitt alle 13,5 Jahre ein neuer Temperaturrekord aufgestellt; seit 1981 ist er auf alle 3 Jahre angestiegen.

Die Grafik zeigt den globalen kombinierten Jahresdurchschnitt der Temperatur an Land und im Ozean für jedes der zehn wärmsten aufgezeichneten Jahre und die Anomalie.

CO2 Neutral

CO2-neutrale Energiekonzepte

Die Energiewende wird uns in den nächsten Jahrzehnten viel beschäftigen. Interessanterweise gehört der Gebäudesektor zu den größten Treibhausgas-Emittern in Deutschland. Um die Klimaziele zu erreichen, sind hier dringend Änderungen nötig:
Beispielsweise müssen alte Öl- und Gasheizungen gegen moderne und CO2 neutrale Formen der Wärmeerzeugung ausgetauscht werden.

Nur wenn wir alle gemeinsame Kraftanstrengungen machen, um diesen Wandel zu schaffen, werden wir auch für die kommenden Generationen noch eine lebenswerte Welt bewahren können. Das spornt uns an. Deswegen entwickeln wir nicht nur herkömmliche Gebäude oder Wohnquartiere. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir Energieversorgungslösungen, die nachhaltig und wegweisend sind.

Übrigens: Zusätzlich engagieren wir uns aktiv bei der Aufforstung von Wäldern.

Green forest

Wir favorisieren Strom und Energiespeicher

Bereits seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der energiepolitischen Überlegungen auf die gesellschaftliche Entwicklung und beachten dabei insbesondere auch die Einflüsse auf die Immobilienwirtschaft. Daraus haben wir Versorgungslösungen entwickelt, die dem Bedarf unserer Kunden in besonderem Maße gerecht werden. Wir speichern die Energie, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt benötigen, bereits längere Zeit vorher. Als Wärme oder als Strom. Mit unseren Partnern haben wir die richtigen Konzepte parat. Der Kern der Energieversorgung erfolgt in unserer Grundkonzeption über Strom. Dies ermöglicht es, neben der Eigenversorgung insbesondere auch den zukünftig erfolgreichen Energie-Mix bereits heute abzubilden.

Unser Konzept setzt auf die Methode „Power-to-heat“ – Wärme aus Stromüberschuss. Deutschland produziert momentan einen Stromüberschuss in Milliardenhöhe, der ins Ausland exportiert wird, da die Kraftwerkskapazitäten enorm sind. Sie müssen die maximalen Peaks des möglichen Stromverbrauchs abdecken und zusätzlich Pufferspeicher darstellen. Die meiste Zeit sind deshalb gar nicht alle Kraftwerks-Ressourcen am Netz. Strom ist also im Überfluss vorhanden, aber nicht zu jeder Zeit. Die eigentliche Herausforderung ist die intelligente Saison-Speicherung von Energie, also über einen längeren Zeitraum zum Beispiel vom Sommer bis in den Winter.

Dort wo wir auf die fossilen Energieträger verzichten können, weil keine entsprechende Nutzungsvorschrift besteht, setzen wir voll und ganz auf Strom. Hier beraten wir gerne zu den Möglichkeiten.

Gleichzeitig erreichen wir mit unseren Energiekonzepten aber auch eine Reduzierung von Kosten, sowohl bei der Investition, als auch bei der späteren Wartung.

Die Zukunft der Gebäude wird weltweit von derartigen Energie-Konzepten geprägt sein, sobald sich die Erkenntnis weiter durchsetzt, dass wir auf den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid gänzlich verzichten müssen, um unser Klima nicht weiter zu belasten.
Neben den von uns ganz neu entwickelten Methoden setzen wir zusätzlich dort, wo der Einsatz Sinn macht, auf andere nachhaltige Lösungen zur Energieversorgung. Dazu gehören Geothermik also Erdwärme und Eisspeicher. Im Kern setzen wir jedoch auf die Vakuumtanks und zukünftig verstärkt auf Batteriespeicher. Mit unserer Speichertechnologie tragen wir nicht nur zur Energieeinsparung bei, sondern sorgen für den Bau modularer Gebäude, die eine positive Energiebilanz aufweisen.

Wir setzen außerdem auf hoch gedämmte Wassertanks:

Diese können Wärme lange speichern und lassen sich in jedem Heizungskeller und vor allem in unseren Immobilien leicht einbauen. Mit der dort gespeicherten Energie in Form von Wärme, die aus Überschuss-Strom gewonnen wurde, kann dann nicht nur geheizt, sondern im Sommer natürlich auch gekühlt werden. Gleichzeitig erreichen wir mit dem “Power-to-Heat” Konzept eine Reduzierung von Kosten, sowohl bei der Investition als auch bei der späteren Wartung.

Wohnraum muss bezahlbar bleiben

Nicht nur der Klimawandel beschäftigt uns. Die große Nachfrage nach Immobilien hat weltweit zu immer weiter steigenden Preisen geführt. Immer mehr Menschen strömen auf der Suche nach besseren Zukunftsaussichten in die Städte, was einen Zuwachs zufolge hat, dem das aktuelle Wohnungsangebot nicht mehr gerecht werden kann. Zudem nehmen die Vorschriften zum Bau von Gebäuden immer größere Ausmaße an.

Beides sorgt dafür, dass für viele Anfragen keine preislich vernünftigen Angebote geschaffen werden können. Durch die modulare Fertigung erreichen wir aber, dass wir bei höchster Qualität die Vorschriften erfüllen und gleichzeitig ein bezahlbares Preisniveau halten können.

Nachhaltig für die Gesellschaft: Partner für die Kommunen

Wir sehen uns als Partner für alle Fragen rund um die Lösung zur Schaffung von Wohnraum, Schulen, Kindertagesstätten und ähnlichen Gebäuden. Mit unseren Lösungsansätzen verhelfen wir zu kosteneffizienten und nachhaltigen Gebäuden, die Wohnzwecken oder anderen kommunalen Erfordernissen dienen. Gemeinsam mit der Kommune analysieren wir den Bedarf und setzen die Projekte zügig um. Übliche Projekt- und Bauzeiten reduzieren wir um mehr als die Hälfte!


Modulares Bauen schafft Wohnraum in Premium Qualität

SEMODU ModuleSEMODU Module

Vision und
Werte

Die Bevölkerungsdichte wird zunehmen, die Ressourcen werden weniger:
Wir schaffen ressourcenschonend Lebensräume und Immobilien, die sich an die Bedürfnisse der Menschen anpassen.

Modulare Immobilien-Konzepte können einen kleinen Beitrag bei der Bewältigung dieser Herausforderung leisten.

Vision und
Werte

SEMODU Module

Die Bevölkerungsdichte wird zunehmen, die Ressourcen werden weniger:
Wir schaffen ressourcenschonend Lebensräume und Immobilien, die sich an die Bedürfnisse der Menschen anpassen.

Modulare Immobilien-Konzepte können einen kleinen Beitrag bei der Bewältigung dieser Herausforderung leisten.

Unsere Überzeugungen
und Werte

Bereits seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit den Folgen des Klimawandels und unseren begrenzten Ressourcen. Wir haben uns deshalb entschieden, Immobilien-Konzepte zu entwickeln, die sowohl möglichst klimaneutral als auch ressourcenschonend sind. Gleichzeitig stehen soziale Überlegungen mit im Fokus. Was wir uns überlegen, soll in puncto Immobilienentwicklung und Energieversorgung weltweit einsetzbar sein.

~ 8.000.000.000

Dafür stehen wir

Heute leben bereits fast 8.000.000.000 Menschen auf der Erde, davon 3.500.000.000 in den Städten. 2050 werden es 10.000.000.000 Menschen sein, von denen dann 7.000.000.000 in Städten leben werden. Das bedeutet, dass wir in noch nicht einmal 35 Jahren die Welt, in der wir heute leben, noch einmal bauen müssen. Und dies mit den Ressourcen, die wir haben, sodass auch künftige Generationen eine lebenswerte Zukunft haben.

Mission und Ziele

Wir wollen weltweit der führende Methodengeber für serielles und modulares Bauen werden. Das erreichen wir mit nachhaltigen Modulen, die sich rechnen und klimaneutral sind.

SEMODU ModuleSEMODU Module

Mission und
Ziele

SEMODU Module

Wir wollen weltweit der führende Methodengeber für serielles und modulares Bauen werden. Das erreichen wir mit nachhaltigen Modulen, die sich rechnen und klimaneutral sind.

Modulares Bauen kombiniert mit modernster Technologie

Das Gebäude der Zukunft:
Im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Ressourcenschonung auf der einen Seite und großem Bedarf nach Wohnraum auf der anderen Seite, gilt es, geeignete Lösungen für die Immobilien der Zukunft zu finden.

Das treibt uns an, die besten Konzepte zu realisieren und gleichzeitig modernste Technik im Gebäude und in der Produktion einzusetzen. Denn unsere Kunden sollen nicht auf Komfort verzichten und trotzdem gleichzeitig das gute Gefühl haben, etwas für die Zukunft unseres Planeten getan zu haben.

Kurze Bauzeit für bezahlbares Wohnen:
Unsere Gebäude lassen sich in kürzester Zeit errichten und erreichen dennoch höchste Qualitätsstandards. Dabei achten wir in der Gestaltung unserer Produktlinien genau auf die spätere Nutzung. Denn komfortable Sonderausstattungen können bereits ab Werk bestellt werden. Oder – insbesondere bei technischen Details – auch später per Software-Update nachgeordert, beziehungsweise temporär genutzt werden. Projektentwicklung 2.0.

Weltweite Lösungen für modulares Bauen:
Mit diesen Überlegungen zum modularen Bauen und einer hybriden Bauweise wollen wir dazu beitragen, die immensen Fragen, die sich aus dem weltweiten Wachstum ergeben, anzugehen. Und wir setzen unsere ganze Kraft dafür ein, zu deren Lösung einen wegweisenden Beitrag zu leisten.

Digitalisierung ist das beherrschende Thema in der produzierenden Industrie: Predictive Maintenance, Smart Data, Automatisierung, Digital Twins und vieles mehr steht hier auf der Agenda. Das ist sicher richtig, doch Digitalisierung ist beherrschendes Thema für fast alle Wirtschafts- und Lebensbereiche. Wir sprechen über die Relevanz der digitalen Transformation im Immobilienbereich mit Frank Talmon l’Armee, CEO der SEMODU AG.

Journalist:

Warum wird das Thema Digitalisierung bei SEMODU so großgeschrieben?

Frank Talmon l‘Armée:
„Wir sehen schon jetzt, dass die Digitalisierung unseren Alltag bestimmt und in Zukunft noch in vielen weiteren Bereichen unseres Lebens eine bedeutende Rolle einnehmen wird. Daher ist es uns enorm wichtig, nicht nur über den digitalen Fortschritt zu debattieren, wir wollen und werden ihn in all unseren Geschäftsbereichen vorleben – sozusagen von der Idee, vom Wort zur konkreten Tat schreiten. Wir sind der Ansicht, dass die Dematerialisierung von physischen Gegenständen nur eine Frage der Zeit ist und sehen daher ein immenses Potenzial in der digitalen Transformation der Immobilienbranche und ganz besonders im Modulbau.“

Journalist:
Man hört häufig von der Notwendigkeit, den Kunden bei der Entwicklung von Produkten ins Zentrum zu rücken und sich an dessen Bedürfnissen zu orientieren. Inwieweit ist das für SEMODU wichtig und wie wird der Kunde dabei berücksichtigt?

Frank Talmon l‘Armée:
„Da unser Kunde auch der Endnutzer unseres Produktes ist, ist es selbstverständlich, dass wir uns an dessen Bedürfnissen orientieren. Da wir aber etwas gänzlich Neues schaffen, sind sich unsere Kunden diesen Bedürfnissen oftmals gar nicht bewusst. Und dies ist natürlich ein Paradigmenwechsel. Besonders hier bemühen wir uns, unsere Vision zur neuen Form des Wohnens klar zu vermitteln und sämtliche Möglichkeiten der individuellen Gestaltung aufzuzeigen. Jeder unserer Kunden soll sich in seinem Zuhause selbst verwirklichen können. Und das, wenn er will, jeden Tag aufs Neue.“

Journalist:

Sie haben eben davon gesprochen, dass man vom Wort zur Tat schreiten sollte. Wie setzt SEMODU Digitalisierung also konkret in seinen Produkten um?

Frank Talmon l‘Armée:

„Wir entwickeln derzeit ein vollauf digitalisiertes Modul, hinter dem sich ein intelligentes Gebäudebetriebssystem verbirgt, das u.a. Alltagsgegenstände wie beispielweise einen gewöhnlichen Esszimmertisch neu überdenkt, erfindet und digital connectet. Der Nutzen für unsere Kunden liegt in dem einfachen, komfortablen und anpassungsfähigen Lebensraum, den wir schaffen. Zudem ändern sich Gewohnheiten heute schneller denn je. Die Nutzung von Online-Tools stellt gegenüber dem Kauf von Produkten und Dienstleistungen häufig die bessere Alternative dar. Deshalb möchten wir mit dem Prinzip „Pay-per-use“ ein breitgefächertes und variables Angebot schaffen, mit dem sich nach individuellen Vorlieben einrichten lässt.“

Journalist:

Wie hebt sich SEMODU von anderen Unternehmen ab, insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung?

Frank Talmon l‘Armée:

„Die Integration digitaler Produkte in das modulare Baukonzept ist für SEMODU ein Alleinstellungsmerkmal und somit ein entscheidender Vorteil am Markt. Mit der Umsetzung unserer technologischen Konzepte wollen wir die digitale Transformation im Bereich Wohnen maßgeblich vorantreiben. Unsere unkonventionelle Denkweise ist mitunter unsere wichtigste Ressource. Die Ideen und neuen Sichtweisen, die daraus resultieren geben nicht nur wertvolle Impulse für unsere Arbeit – sie inspirieren und motivieren uns.“

Journalist:
Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Themen der SEMODU AG, dem Methodengeber für modulares Bauen. Wieso ist dieses Thema für Sie so enorm wichtig und welche Rolle spielt dabei der Klimaschutz? Wie reagiert die Branche auf dieses Engagement?

Frank Talmon l‘Armée
Einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten ist für die SEMODU AG eine Herzensangelegenheit. Schließlich zählt die Immobilienbranche seit jeher doch zu den größten Treibhausgasemittenten. Daher sehen wir hier einen besonderen Nachholbedarf.

Nach Möglichkeit setzen wir auf den Einsatz von Holz und investieren in die Aufforstung von Wäldern, um mit unseren ressourcenschonenden Konzepten einen CO2-Ausgleich, wenn nicht sogar eine positive CO2-Bilanz, zu erreichen. Dass unsere klimafreundlichen Wohnkonzepte und der Modulbau sehr begehrt sind, merken wir auch an dem zahlreichen positiven Feedback, das wir von Stadtplanern, Architekten und Entscheidungsträgern zu unseren Immobilienprojekten erhalten.

Journalist:
Nachhaltigkeit gibt es nicht zum Nulltarif. Doch Nachhaltigkeit liegt ja seit Jahren im Trend und erreicht mittlerweile das Bauen und die Immobilien-Branche. Doch gleichzeitig steht Wohnraum immer begrenzter zur Verfügung und die Preise steigen. Wie kann man diesen Widerspruch auflösen?

Frank Talmon l‘Armée
Im konventionellen Bau ist derzeit noch wenig passiert, besonders im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Prinzipiell hat sich an unserer Bauweise in den letzten 200 Jahren nicht viel getan. Unsere CO2-neutrale Gebäudekonzepte müssen aber nicht zwingend teurer sein. Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

Doch Nachhaltigkeit hat für uns also nicht nur mit Klimaschutz, sondern auch mit sozialverträglichem Wohnen zu tun – deswegen haben wir uns dieser besonderen Herausforderung angenommen: Mit klimaneutralen Konzepten, auch in Hinblick auf das Thema Energie und Mobilität, möchten wir für kommende Generationen eine lebenswerte Zukunft schaffen.

Gleichzeitig wissen wir von SEMODU aber auch um die gesellschaftliche Bedeutung des Klimaschutzes. Somit ist für uns das Bauen der Zukunft und Nachhaltigkeit unweigerlich miteinander gekoppelt. Generell gesagt, setzen wir bei SEMODU ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit.“

Journalist:
Bietet das Engagement für Klimaschutz in Ihrem Unternehmen und das modulare Bauen einen konkreten, messbaren Mehrwert oder geht es für Sie hier eher um einen gesellschaftlichen Beitrag?

Frank Talmon l‘Armée
Es bildet sich bereits jetzt schon ein klarer Mehrwert für uns ab, da die Immobilienbranche erfahrungsgemäß eher konservativ und langsam ist, wenn es sich um Innovationen dreht.  Die wachsenden Städte, steigenden Grundstückspreise, Mieten und Baukosten, die teilweise erschreckenden Klimaprognosen und deren bereits heute sichtbaren Veränderungen werden sich durch gutes Zureden allein nicht einfach in Luft auflösen. Es ist eine Probelmatik die uns alle gleichwohl betrifft. Von der Politik, den Unternehmen, Städten, Umweltorganisationen und natürlich auch bis hin zur einzelnen Privatperson – alle müssen an einem Strang ziehen, um gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu erhalten. Wir konnten bereits einige dieser Stränge verknüpfen, jedoch stößt man auch hier und dort doch noch auf Unverständnis oder Zögerlichkeit.

Davon lassen wir uns natürlich nicht ausbremsen, sondern gehen vielmehr strategische Partnerschaften ein, die dieselbe Vision verfolgen und bereit sind mit uns nach vorn zu preschen.

Journalist:
Wie setzt SEMODU seine ambitionierten Ziele zum Klimaschutz konkret in die Tat um?

Frank Talmon l‘Armée
Wir haben den Anspruch all unsere Projekte mindestens klimaneutral – wenn nicht sogar mit einer positiven Klimabilanz – umzusetzen. Besonders stolz sind wir allerdings auf unser Projekt „Am grünen Anger“ in Wernau, das nicht nur ein CO2-neutrale Bilanz aufweist, sondern ebenso über ein nachhaltiges Mobilitäts- und Energiekonzept verfügt.

Dennoch möchten wir das Umwelt- und Klimabewusstsein unserer MitarbeiterInnen, Partnern und Kunden stärken. Daher setzen wir auf ein breites Netzwerk an Partnerschaften und unterstützen die Initiative „one for the planet“, deren Gründerin nun auch zum Fachbeirat der SEMODU AG gehört.“

Journalist:
Wie profitieren in dem oben angeführten Beispiel denn Kunden bzw. Dritte von Ihren Klimaschutzanstrengungen?

Frank Talmon l‘Armée
Mit unseren Projekten beweisen wir, dass klimaneutrales Wohnen durchaus bezahlbar ist und trotzdem höchste Qualitätsstandards erfüllen kann.

Genau diesen Mehrwert wollen wir unter anderem mit unseren innovativen Energiemodulen und nachhaltigen Mobilitätskonzepten erreichen, von denen unsere Kunden unmittelbar profitieren.

Journalist:
Das ist schön. Doch Klimaschutz erfordert teilweise hohe Investitionen. Haben Sie Lösungen gefunden, diese Kosten gerecht und sozialverträglich auf alle Beteiligten zu verteilen?

Frank Talmon l‘Armée
Ein großes Anliegen seit der Gründung von SEMODU ist das bezahlbare Wohnen und damit die Grundlage für die soziale Verträglichkeit. Unsere modulare Bauweise, ganz gleich ob Holz-Module, Beton-Module oder Hybrid-Module, ermöglicht bereits erhebliche Kosteneinsparungen und schafft im Gegenzug mehr Spielraum für die Realisierung klimafreundlicher Konzepte. Der standardisierte Herstellungs- und Lieferprozess kann bis in die letzte Minute vorausgeplant werden, sodass das Modul just-in-time auf die Baustelle transportiert wird. Bauzeiten können damit – im Vergleich zum konventionellen Bau – bis auf die Hälfte reduziert werden.

Journalist:
Werden Sie das Engagement Ihres Unternehmens für den Klimaschutz in den kommenden Jahren ausbauen?

Frank Talmon l‘Armée
Wir streben immer nach mehr. Unsere Vision ist es: möglichst ressourcenschonend Lebensräume und Immobilien zu schaffen, die sich an die Bedürfnisse der Menschen anpassen. Daher werden wir auch nicht müde, neue innovative Konzepte zu realisieren und den Schutz unserer Umwelt stetig zu verbessern. Die vielversprechende Kollaboration mit einem großen Energiekonzern ist dabei nur der Anfang.“

Journalist:
Was bedeutet unternehmerische Verantwortung und verantwortungsvolle Unternehmensführung für Sie persönlich?

Frank Talmon l‘Armée
Bei SEMODU hat jeder eine Stimme – wir begegnen uns auf Augenhöhe. Unternehmerische Verantwortung heißt für mich, die Eigenverantwortung der MitarbeiterInnen anzuerkennen und zu stärken und dabei in die richtige Richtung zu lenken. Mir ist bewusst, dass unsere MitarbeiterInnen die treibende Kraft hinter SEMODU sind. Ihnen bei ihrer Arbeit größtmöglichen Freiraum zu bieten, sehe ich als eine Art der verantwortungsvollen Unternehmensführung. Das bringt nicht nur uns, sondern auch die Ergebnisse unserer Arbeit voran.

Journalist:
Welche Projekte und Initiativen an denen SEMODU in den letzten Jahren beteiligt war waren wichtig für das Gemeinwohl, hatten gesellschaftliche Relevanz?

Frank Talmon l‘Armée
Die meisten der Projekte, die wir initiieren oder begleiten haben unseres Erachtens eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Und die zahlreichen Projektanfragen, die wir regelmäßig erhalten, zeigen uns den Erfolg unserer Initiativen „Bezahlbares Wohnen“ und „klimaneutrale, ressourcenschonende Konzepte“.

Journalist:
Das ist jetzt ja die Kundenperspektive. Inwieweit beeinflusst Ihr Fokus auf Verantwortung für Gesellschaft und Gemeinschaft Sie auch im Bereich Human Ressources, beispielsweise bei der Auswahl von Bewerbern?

Frank Talmon l‘Armée
Wir haben die Überzeugung, dass ein multikulturelles Team eine besondere Vielfalt an Talent, Fähigkeiten und neuen Perspektiven mit sich bringt. Unabhängig von Alter, Erfahrung, Herkunft etc. suchen wir nach den schlausten und kreativsten Köpfen, die frischen Wind und neue Ideen einbringen.

Journalist:
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter der SEMODU für den Erfolg des Unternehmens? Was ist Ihnen im Hinblick auf Bewerber besonders wichtig?

Frank Talmon l‘Armée
SEMODU befindet sich auf Wachstumskurs – sowohl geographisch als auch personell. Um diesem steigenden Arbeitsaufwand gerecht zu werden können wir Verstärkung im Team immer gut gebrauchen. Wir schätzen die Fähigkeit zum kooperativen Teamwork. Die Arbeit bei SEMODU erfordert eine große Offenheit für innovatives Denken und die Bereitschaft konventionelle Herangehensweisen zu hinterfragen. Auch sind uns Initiative und die neuen Ideen unserer Mitarbeiterinnen enorm wichtig und daher fördern wir insbesondere eine eigenständige Arbeitsweise.“

Journalist:
Welches sind die Handlungsfelder und Themen, mit denen Sie mit Ihrem Unternehmen langfristig einen gesellschaftlichen Beitrag leisten wollen?

Frank Talmon l‘Armée
Die SEMODU AG basiert auf vier wesentlichen Geschäftsfeldern: modular, digital, sustainable und productive. All diese Themen zahlen auf das Ziel ein, eine lebenswerte Zukunft für die kommenden Generationen zu schaffen. Intelligente und nachhaltige Gebäudemodule sind unser Weg dahin.

Standorte

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26/27 Upper Pembroke
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69 Great Hampton Street
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